Mit Individualsoftware Ihre Geschäftsziele erreichen

Ihre Vision, unsere Mission: Individuelle Software & Apps

Mit einer individuell entwickelten Software oder App von Panvision erhalten Sie eine Lösung, die sich nahtlos in Ihre Systemlandschaft integriert, flexibel mit Ihrem Unternehmen wächst und Ihre einzigartigen Geschäftsmodelle und Ideen effektiv umsetzt. Das Know-how unseres Teams deckt alle Aspekte anspruchsvoller Softwareentwicklung ab – von der Anforderungsanalyse über die Projektleitung und Programmierung bis hin zu Wartung und Support. Jeder Schritt wird individuell mit Ihnen abgestimmt, bis die maßgeschneiderte Lösung perfekt zu Ihnen passt und wir Ihnen ein überragendes Ergebnis präsentieren können.
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Software-Entwicklung

Maßgeschneiderte Software für spezielle Anforderungen und komplexe Projekte in Ihrem Unternehmen

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App-Entwicklung

Wir machen Ihre Ideen mobil! Ob als native App, hybride App oder Progressive Web App (PWA). Sprechen Sie uns an!

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Make or Buy?

Die Wahl zwischen Individualsoftware und Standardlösungen ist eine wichtige Entscheidung, die Sie nicht alleine treffen müssen. Wir unterstützen Sie dabei, die für Ihre Anforderungen optimale Lösung zu finden. Oftmals ist der Übergang zwischen Standardprodukten und Individualentwicklungen fließend – wie hoch der Anteil an Standard- oder Individualsoftware in Ihrem Fall sein sollte, hängt ganz von Ihren spezifischen Bedürfnissen ab. Als Ihr zuverlässiger Partner bieten wir Ihnen sowohl umfassende Beratung als auch die Umsetzung aus einer Hand und stellen so sicher, dass Ihre Lösung nicht nur technisch, sondern auch strategisch optimal auf Sie abgestimmt ist.

Mehr zum Unterscheid zwischen Standard-Software und Individualentwicklung finden Sie hier.

Worauf wir Wert legen - und Sie sich verlassen können

Sie fragen sich, wie ein gemeinsames Software-Projekt mit Panvision ablaufen würde, was Sie von uns erwarten können und nach welchen Standards wir arbeiten? Dann lesen Sie hier, was wir unter einer vertrauensvollen und effektiven Zusammenarbeit verstehen.
Icon Das Projekt im Ganzen verstehen

Anforderungsanalyse

Das Projekt im Ganzen verstehen und die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen
Icon Die Basis schaffen

Die Basis schaffen

Wichtige Parameter und Systemvoraussetzungen bestimmen
Icon Für den Wohlfühlfaktor sorgen

User Experience

Für den Wohlfühlfaktor sorgen und das Nutzererlebnis an erste Stelle setzen
Icon Skalierbarkeit

Skalierbarkeit

Schon jetzt an die Zukunft denken und Projekte flexibel und nachhaltig planen
Icon Clean Code

Clean Code

Wert auf Lesbarkeit, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit des Codes legen
Icon Agile Arbeitsabläufe

Agile Entwicklung

Kleinschrittig entwicklen, das Große und Ganze aber nicht verlieren
Icon Intensives Testen

Intensives Testen

Einzelkomponenten noch während der Entwicklung auf Ihre Qualität prüfen
Icon Hands On

Kunden involvieren

Hands on: Kunden von Beginn an mit einbeziehen und auf Augenhöhe begegnen
Icon Transparenz schaffen

Transparenz schaffen

Zuständigkeiten koordinieren und den Kosten- und Zeitplan immer im Auge behalten
Icon Neue Möglichkeiten, Bewährtes beibehalten

Kosten/Nutzen abwägen

Neue Möglichkeiten entdecken, Bewährtes beibehalten und so die optimale Lösung finden
Icon Eine herausragende Software an den Start bringen

Neue Maßstäbe setzen

Eine herausragende Software an den Start bringen, die alle Erwartungen erfüllt
Icon Weiterentwicklung und Support

Ansprechbar bleiben

Eine langfristige Verbindung eingehen, um das Projekt gemeinsam zu betreuen
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Referenzen Individualentwicklung

Im Folgenden finden Sie ausgewählte Projekte, die wir mit unseren Kunden im Bereich der Individualentwicklung umgesetzt haben. Ganz unabhängig, aus welcher Branche oder welchem Unternehmensbereich Sie kommen - unser Entwickler-Team setzt gemeinsam mit Ihnen und vor allem nach Ihren Vorstellungen nahezu jeden individuellen Wunsch um. Für mehr Informationen oder konkrete Fragen kontaktieren Sie uns gern.

Agenturberatungssoftware für SIGNAL IDUNA

Um den komplexen Beratungsprozess ihrer selbstständigen Außendienstpartner digital abzubilden und den Agenturen eine effektive und ganzheitliche Beratung zu bieten, hat SIGNAL IDUNA Panvision mit der Entwicklung der Agenturberatungssoftware SIcon beauftragt.
SIcon Agenturberatungssoftware Signal Iduna
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Gesundheitswesen

Digitales bundesweites Gesundheitsprogramm

Panvision hat „DIE RAKUNS – Das gesunde Klassenzimmer“, ein Programm zur Gesundheitsförderung in Grundschulen digitalsiert.
Logo Evonik
Chemiebranche

Online Markenportal für EVONIK

Vom Markenhandbuch zum Markenerlebnisraum: Panvision entwickelte ein interaktives, personalisiertes Markenportal.
Logo VSV
Versicherungsbranche

Veranstaltungstool für den VSV

Panvision entwickelt App und Veranstaltungstool für den Verband selbständiger Versicherungskaufleute der SIGNAL IDUNA Gruppe.
Logo AHV TÜV
Versicherungsbranche

Angebotsrechner für AHV TÜV

Panvision entwickelt Angebotsrechners für die Alters- und Hinterbliebenen-Versicherung des TÜV.
Logo Westermann Gruppe
Bildungsbranche

Alfons Lernwelt für die Westermann Gruppe

Ein Geist geht online: Panvision setzt die DVD-Version der ALFONS Lernwelt grafisch mordernisiert als Webanwendung um.
Logo Evonik
Chemiebranche

Produktdatenblatt-Manager für EVONIK

Panvision realisiert neuen Produktdatenblatt-Manager für Evonik – unter Einsatz der eigenen Software-Komponentenbibliothek.
Logo Augenklinik Sulzbach
Gesundheitswesen

Terminportal für die Augenklinik Sulzbach

Panvision entwickelt Termin- und Kommunikationsportal für effektive Arbeitsabläufe mit höchstem Datenschutz.
Logo Medizinischer Dienst Bund
Gesundheitswesen

"InfoMed"-Datenbank für die medizinischen Dienste

Panvision hat das Wisssensmanagement-Portal des MDK in puncto Flexibilität, Usability und Sicherheit auf ein neues Level gebracht.
Logo Signal Iduna
Versicherungsbranche

Vetriebsplanungstool für SIGNAL IDUNA

Panvision hat eine individuelle Software zur digitalen Unterstützung und Kollaboration der Vetriebseinheiten entwickelt.
Logo Knappschaftskliniken
Gesundheitswesen

Online-Terminvergabe für Knappschaftskliniken

PCR-Tests und Covid-19 Impfungen einfach buchen: Panvision entwickelt Online-Terminvergabe für den Verbund der Knappschaftskliniken.
Logo C.C.Buchner21
Bildungswesen

Intelligente Online-Applikation

Sicherstellung der Steuer-Compliance in 1.300 Gemeinden und Kirchenstiftungen durch Online-Fragebogen.
Logo DeguDent
Gesundheitswesen

Eine Guide-App für Zahntechniker

Eine App, die Zahntechnikern bei der korrekten Farbzusammenstellung für Zahn-Kronen und -Brücken unterstützt.
Logo Evonik
Chemiebranche

Programmierung von NAO-Robotern

Marketinghelfer für Evonik: Sechs NAO-Roboter zur Ausbildung bei Panvision
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Referenzen App-Entwicklung

Im Rahmen der Individualentwicklung hat Panvision mit zahlreichen Kunden auch spezielle App-Projekte konzipiert, entwickelt und begleitet. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl dieser Referenzen. Wenn Sie eine individuelle App planen oder bereits konkret auf der Suche nach einem Umsetzungspartner sind, melden Sie sich gern bei uns. Wir beraten Sie, welche Art von App zu Ihnen passt, wie ein solches Projekt mit uns aussehen könnte und welches die ersten Schritte sind. 

Ziel #1: Null Unfälle! SPIE Safety App

SPIE Deutschland & Zentraleuropa ist eine Tochtergesellschaft der SPIE Gruppe und mit rund 17.000 technikbegeisterten Mitarbeitenden der führende Multitechnik-Dienstleister für Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Um stärker für das Thema Arbeitssicherheit zu sensibilisieren und sicherzustellen, dass sämtliche Mitarbeitenden jederzeit über die dafür notwendigen Informationen und Tools verfügen, hat SPIE Deutschland & Zentraleuropa Panvision mit der Entwicklung einer Safety App beauftragt.
Screenshots Eurovia
Logo Westnetz
Energiebranche

Health Safety & Environment-App

Wie der Strom- und Gasverteilnetzbetreiber Westnetz mit einer Health Safety & Environment-App von Panvision die Arbeitssicherheit erhöht.
Logo Warema
Industriebranche

Steuerungs-App für Programmierkabel

Panvision entwickelt Steuerungs-App für das „WAREMA Programmierkabel Smart" des Herstellers technischer Produkte für Sonnenschutz und Verdunklung.
Logo Westermann Gruppe
Bildungswesen

Lese- und Vorlese-App "Good morning"

Die Lese- und Vorlese-App in Form der Kurzgeschichte „Good morning" ermöglicht den kindgerechten Einstieg in die englische Sprache und motiviert Englischanfänger zum Lesenlernen.
Logo Evonik
Chemiebranche

Evonik Coatings & Adhesives App

Ursprünglich als Messe-App für die Industries Coatings und Adhesives geplant, wurde die App kurzerhand mit zusätzlichen Informationen zu den Evonik-Kompetenzen erweitert.
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Standard- vs. Individualsoftware

Was ist eine Standardsoftware und was eine Individualsoftware? Wann brauche ich was? Wir geben Ihnen einen Überblick und unterstützen Sie bei Ihrer Entscheidung.

Was ist eine Standardsoftware und wann brauche ich sie?

Standardsoftware wird für eine große Menge an Kunden entwickelt und fortlaufend optimiert. Sie verfügt über einen definierten Funktionsumfang, der die Anforderungen standardisierter Unternehmensprozesse abdeckt. Wenn Sie mit einer Software also Prozesse abbilden möchten, die in nahezu jedem Unternehmen gleich sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Standardsoftware Ihren Bedarf gut abdecken kann. Als Anwender profitieren Sie zudem automatisch von neuen Funktionen, die aus den Bedürfnissen anderer Unternehmen entstehen und können von einer hohen Software-Qualität ausgehen, da zahlreiche Nutzer die Software quasi täglich „testen“.
Allerdings wird eine Standardsoftware nur in den seltensten Fällen all Ihre Wünsche abdecken, da sie – wie bereits erwähnt – die Anforderungen der breiten Masse bedienen muss und individuelle Wünsche out of the box zunächst nicht berücksichtigt. Nichts ist unmöglich gilt natürlich auch hier, allerdings müssen für Sonderwünsche wie Schnittstellen oder Funktionserweiterungen, wenn sie denn umsetzbar sind, in der Regel entsprechende Mehrkosten einkalkuliert werden.
Bezüglich der Anschaffungskosten einer Standardsoftware sind diese im Normalfall deutlich niedriger anzusiedeln als die Kosten für eine maßgeschneiderte Software. Hinzu kommt, dass die Software nicht erst neu entwickelt werden muss und deshalb direkt zum Kauf (oder zur Miete) verfügbar ist. Lange Planungsphasen, die ebenfalls einen Zeit- und Kostenfaktor darstellen, fallen somit meist weg.
Mann sitzt am Computer
Personengruppe sitzt am Tisch

Was ist eine Individualsoftware und wann brauche ich sie?

Eine Individualsoftware wird speziell für einen bestimmten Geschäftsprozess oder Anwendungsfall konzipiert, denn: „one size fits all“ ist nicht die Lösung für individuelle Problemstellungen. Wenn der Prozess, den Sie abbilden möchten, so besonders oder komplex ist, dass es ihn kein zweites Mal gibt und keine Standardsoftware ihn abdecken kann, wenn Sie vielleicht noch gar nicht genau wissen, wie der Prozess sich in Zukunft verändern wird oder wenn Sie sich mit der Software von der Konkurrenz abheben wollen – brauchen Sie eine einzigartige, auf Ihre speziellen Anforderungen zugeschnittene Lösung.
Auch wenn eine Standardsoftware Ihren Prozess zwar abbilden könnte, dafür aber so viel Anpassungsaufwand nötig ist, dass die Kosten den Nutzen überwiegen, machen Sie bereits zu große Kompromisse. Sobald Sie Ihre Unternehmensprozesse der Software anpassen (und nicht andersherum), verlieren Sie an Effizienz und mindern Ihre Wettbewerbsvorteile. Die Kosten für eine Individualsoftware scheinen anfangs höher als die für den Kauf einer Standard-Lösung, jedoch fallen diese nur ein einziges Mal an und sind somit gut planbar. Die Entwicklung der individuellen Lösung dauert im Vergleich deutlich länger als der Kauf einer fertigen, direkt verfügbaren Standardsoftware. Hier sollten Sie Wert auf ein gutes Projektmanagement legen, um zeitlich und finanziell im gesetzten Rahmen zu bleiben.
Große Vorteile bietet eine Individualsoftware durch ihre unkomplizierte und schnelle Integration in Ihre bereits vorhandene IT-Infrastruktur. Wenn Sie viele Schnittstellen zu anderen Systemen benötigen, ist dies ein wichtiges Kriterium, das nicht übersehen werden sollte. Und wenn sich die Gegebenheiten mal ändern? – Bleibt Ihre Individualentwicklung weiterhin flexibel und passt sich den veränderten Geschäftsprozessen an.

Standardsoftware
Individualsoftware
Verfügbarkeit
Sofort, nur Hosting bzw. Einrichtung müssen vorgenommen werden
Abhängig vom Entwicklungs­aufwand, kann mehrere Monate dauern
Passgenauigkeit
Angepasst an den Durchschnitts­nutzer, Anpassungen teilweise möglich, oft aber teuer
100 % zugeschnitten auf die Bedürfnisse und Prozesse des jeweiligen Unternehmens
Integration
Kann problematisch sein, wenn bestimmte Prozesse an die Software angepasst werden müssen
Kann individuell an die bestehende IT-Infrastruktur angepasst werden
Schnittstellen
Gängige Schnittstellen meist im Lieferumfang enthalten, individuelle oft nur gegen Aufpreis teilweise möglich
Können von Beginn an geplant und bei Bedarf erweitert werden
Anpassung und Erweiterung
Kann nur bis zu einem gewissen Grad angepasst, erweitert oder verändert werden
Kann von Beginn an so designed werden, dass Änderungen jederzeit möglich sind
Kosten
Gut kalkulierbar, ggfs. initiale Anschaffungs­kosten, Lizenzkosten jährlich, meist pro Arbeitsplatz oder Nutzer; weitere Kosten für Anpassungen, Schnittstellen, Wartung/Support
Meist höher als bei Standardsoftware, abhängig vom Umfang des jeweiligen Projekts und ggfs. Änderungs­wünschen während der Entwicklung
Updates
Abhängig von der eingesetzten Software, nur wenig beeinflussbar
Können bei Bedarf zielgerichtet eingespielt werden
Risiko
Gering, da meist ein Produkt erworben wird, das bereits am Markt bekannt und etabliert ist, meist schon mehrere Entwicklungs­zyklen durchlaufen, daher stabiler
Geringfügig höher, da genau einmal in dieser Form entwickelt und anfälliger für "Kinderkrankheiten", kann bei Nichtgefallen nicht einfach gekündigt werden
Nachhaltigkeit
Bei sich stark verändernden Anforderungen wenig nachhaltig, evtl. muss später auf eine neue Software umgestiegen werden
Wird bereits im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelt und wächst mit den Anforderungen an das Unternehmen
Herstellerabhängigkeit
Mittel, zwar abhängig von Entscheidungen des Herstellers aber dafür mehr Service-Anbieter und Agenturen, die die Software kennen und bei Bedarf Administration und Weiter­entwicklung übernehmen können
Mittel, zwar abhängig vom Hersteller, jedoch kann bei der Entwicklung berücksichtigt werden, dass der Code zu anderen Dienstleistern mitgenommen werden kann
Support
Abhängig vom Unternehmen, in der Regel jedoch gut erreichbar und zeitnahe Hilfestellung, je nach Vertragsmodell evtl. kostenpflichtig
Meist individuell durch einen persönlichen Ansprechpartner, der mit dem Projekt vertraut ist, evtl. mit zusätzlichen Kosten verbunden
Akzeptanz
Meist gut, da Bedienoberfläche durch zahlreiche Nutzer und Releases ständig optimiert wird; meist Möglichkeit, die Oberfläche dem Corporate Design des Unternehmens anzupassen
Sehr gut, da die Software speziell auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten wird, Look & Feel kann beliebig angepasst werden
Wettbewerbsvorteil
Eher gering, da die Software unter allen Wettbewerbern nicht heraussticht und keine einzigartigen Funktionen bietet, für die nur das spezielle Unternehmen bekannt ist
Sehr hoch, da die individuell entwickelte Software die Stärken des jeweiligen Unternehmens voll ausspielen kann
Tabelle ausklappen

Tabelle: Standardsoftware vs. Individualsoftware

Ihr Kontakt zu uns

Sie haben noch Fragen zum Thema Individualsoftware und Apps oder ein schon ein konkretes Projekt und möchten direkt mit einem unserer Projektleiter sprechen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail oder füllen ganz einfach das untenstehende Kontaktformular aus.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Projekte!

FAQ und Begriffserklärung

Agile Softwareentwicklung, Sprints und DevOps. Begriffe, die Ihnen bei Ihrer Recherche immer wieder begegnen aber nicht wirklich etwas sagen? Wir sind der Überzeugung, hinter diesen "Buzzwords" stecken gewinnbringende Ansätze für alle Projektbeteiligten. Das Gute daran: Sie müssen diese Begriffe nicht erklären können, vertrauen Sie einfach darauf, dass wir sie bei Bedarf anwenden und Ihnen eine moderne und nachhaltige Entwicklung garantieren. Wenn Sie sich aber wissen möchten, womit Sie es zu tun haben, erklären wir im Folgenden die wichtigsten Fachbegriffe.

Der Begriff DevOps setzt sich zusammen aus „Dev“ für Development/Entwicklung und Ops für Operations/Betrieb und beschreibt das Zusammenspiel von Prozessen, Technologien und Personen in der Softwareentwicklung, die zuvor meist getrennt voneinander agiert haben (z. B. Entwicklung, Betrieb, Qualitätsmanagement, Sicherheit). Hierbei stehen vor allem der ständige und enge Austausch zwischen den Entwicklern (Dev) und dem Betrieb (Ops) sowie die gemeinsame Zielvorstellung im Vordergrund, um durch bessere Koordination und Zusammenarbeit hochwertigere und zuverlässigere Softwareprodukte zu liefern. Durch die DevOps-Tools und -Methoden können die Entwicklungsteams zudem besser auf die Anforderungen der Kunden eingehen und so die gemeinsam gesetzten Ziele schneller erreichen.

Continuous Integration, auch Kontinuierliche Integration oder kurz CI, bezeichnet eine Vorgehensweise in der Softwareentwicklung, bei der die Entwickler ihre Änderungen am Code regelmäßig in einer zentralen Versionsverwaltung (Repository) zusammenführen. Diese Änderungen können dann in eine ausführbare Anwendung umgewandelt und automatisch auf ihre Funktionsfähigkeit hin getestet werden. So erhält der Entwickler schnellstmöglich ein Feedback über den Status der Software und kann Mängel und Fehler in der Codebasis frühzeitig identifizieren und korrigieren. CI-Releases können in Absprache mit dem Projektteam beliebig oft erfolgen, allgemein wird bei dieser Methode jedoch wesentlich häufiger veröffentlicht, als bei traditionellen Ansätzen.

Continuous Delivery ist eine Methode, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Softwareauslieferungsprozess schneller und zuverlässiger zu machen und die Freigabe von Produktversionen zu verkürzen. Wünscht der Kunde sich eine aktuelle Version seiner Software, kann diese jederzeit ausgeliefert und getestet werden. Bei klassischen Entwicklungsansätzen ist dies nicht möglich, hier wird die Software zunächst programmiert, getestet, evaluiert und erst dann dem Kunden zur Verfügung gestellt. Continuous Delivery hingegen sorgt durch die kontinuierliche Überprüfung aller Änderungen dafür, dass die Software unabhängig vom jeweiligen Entwicklungsstand jederzeit lauffähig und fehlerfrei ist und in kurzen zeitlichen Abständen ausgeliefert werden kann. Dadurch können die Prozesse deutlich verschlankt und beschleunigt werden, was wertvolle Zeit und Ressourcen einspart.

Cloud-native Entwicklung beschriebt den Ansatz Cloud First, bei dem eine Software für den Einsatz in der Cloud (öffentlich, privat oder hybrid) hin entwickelt wird, bei Bedarf aber auch weiterhin klassisch betrieben werden kann. Beim Cloud-native Ansatz steht nicht im Vordergrund, wo die Anwendung bereitgestellt wird, sondern vielmehr, wie diese entwickelt wird. Charakteristisch hierfür ist, dass die Software weder an eine bestimmte Hardware, noch an spezifische Betriebssysteme gebunden und somit an jedem beliebigen Ort einsetzbar ist.
 
Zum Einsatz kommen verschiedene Microservices, die meist nur eine einzige, spezifische Funktion bereitstellen und unabhängig voneinander (z. B. auch auf verschiedenen Servern und an verschiedenen Standorten) konzipiert werden können. Gegenüber Anwendungen, die On-Premise, bzw. in herkömmlichen Serverumgebungen betrieben werden, wird hier die Leistungsfähigkeit der einzelnen Dienste exakt an den aktuellen Bedarf angepasst – ohne dabei die Server-, Netzwerk- oder Speicherkapazität skalieren zu müssen.
 
Gebündelt können die Services dann in Containern (z. B. Docker) organisiert und in Open Source Systemen wie z. B. Kubernetes verwaltet, skaliert und in einem hohen Grad automatisiert bereitgestellt werden. Das Risiko menschlicher Bedien- und Konfigurationsfehler wird somit geringer und die Verfügbarkeit der Anwendungen maximiert.
Langfristig besteht das Ziel also darin, skalierbare Anwendungen in modernen, dynamischen Umgebungen zu implementieren und zu betreiben, wobei dem jeweiligen Unternehmen eine hohe Flexibilität und Agilität zugutekommt.

Agile Softwareentwicklung zeichnet sich im Kern dadurch aus, dem Kunden möglichst schnell eine erste, bereits lauffähige Version der Software bzw. zentraler Funktionen zur Verfügung zu stellen. Typische Vorgehensweisen sind hierbei ein direkter Einstieg in die Code-Entwicklung, das starke Einbeziehen des Kunden sowie fortlaufende Tests und Weiterentwicklungen des Produkts.

Mit Hilfe des Kunden-Feedbacks (Inspect & Adapt) werden dann in kurz aufeinanderfolgenden Abständen weitere Versionen entwickelt (iteratives Vorgehen), die sich dem wunsch-Zustand immer mehr annähern. So lernen alle Beteiligten eines Teams direkt aus den gemachten Erfahrungen und können die Entwicklungsgeschwindigkeit realistisch einschätzen. Anders als bei klassischen Entwicklungsmethoden werden die einzelnen Funktionen sowie das spätere Aussehen der Software also nicht im Voraus detailliert geplant und im Pflichten- und Lastenheft niedergeschrieben, um das Produkt dann schließlich in einem Zug zu entwickeln. Es wird bei der agilen Methode vielmehr davon ausgegangen, dass die Anforderungen zu Beginn des Projekts 1. gar nicht vollständig bekannt sind und sich 2. im Laufe des Projekts sowieso meist noch ändern. Der Kunde gibt also zu Beginn lediglich einzelne Kernfunktionalitäten vor – und das Projekt kann starten.

Wird im Projektverlauf festgestellt, dass bestimmte Änderungen an der Software notwendig sind oder neue Anforderungen hinzukommen, können diese durch die iterative Vorgehensweise ganz einfach in die nächste auszuliefernde Version mit aufgenommen werden. Die Devise ist hier: Änderungen sind stets willkommen.

Die Struktur und Arbeitsweise agiler Teams unterscheidet sich insofern von der herkömmlicher Entwicklerteams, als dass sie zum einen relativ autonom agieren, also kaum abhängig von anderen Teams sind und ihr Arbeitsergebnis von Ende-zu-Ende (Anforderungsanalyse, Design und Entwicklung, Testen, Deployment, Betrieb) verantworten. Hierfür müssen sie interdisziplinär mit allen erforderlichen Kompetenzen und Berechtigungen ausgestattet sein, um Problemstellungen selbstorganisiert lösen zu können. Zum anderen haben agile Teams meist eine recht überschaubare Größe, um schnell auf sich verändernde Umstände reagieren zu können und unbürokratisch und handlungsfähig zu bleiben. Die Kommunikation erfolgt zeitnah, direkt und zielgerichtet, was sich nicht zuletzt darin bemerkbar macht, dass Entwickler besser nachvollziehen können, was der Kunde sich von der Software erhofft, gleichzeitig aber auch das Verständnis seitens des Kunden wächst, falls eine Abschätzung mal korrigiert werden muss oder etwas noch nicht so funktioniert, wie es geplant war.

Und wie wird das agile Arbeiten unterstützt und umgesetzt? Hierzu gibt es verschiedene Prinzipien und Praktiken wie zum Beispiel Scrum und Kanban. Wenn von einem Scrum-Prozess die Rede ist, sind damit meist bestimmte Regelmeetings wie u. a. „Sprint-Planning“ und „Daily Standup“ gemeint, die den Lernprozess maximieren sollen, indem immer wieder hinterfragt wird, wie gut die bisherige Lösung mit den Kundenanforderungen übereinstimmt, wie gut das technische System ist und wie effektiv die Prozesse innerhalb der Teams ablaufen.

Ohne das richtige Mindset wird die Einführung agiler Entwicklungsmethoden jedoch kaum den erhofften Effekt bringen: für das erfolgreiche Arbeiten mit dieser Methode sind zwei Dinge unumgänglich: das Verabschieden alter Gewohnheiten und das Zulassen einer dauerhaften, aber kreativen Unsicherheit.

Selenium ist ein Framework, mit dem Webanwendungen unabhängig von der benutzten Entwicklungsumgebung bzw. Programmiersprache automatisiert getestet werden können. Hierbei können Interaktionen mit der Anwendung (z. B. das Ausfüllen von Formularen) aufgenommen und beliebig oft automatisiert wiederholt werden, was das Testen schneller und effizienter macht und so wertvolle Zeit und Ressourcen einspart.

Skalierbarkeit ist die Fähigkeit, die Leistung einer Software ohne Qualitätsverluste verkleinern oder vergrößern zu können, sodass sie flexibel an veränderte Gegebenheiten (z. B. erhöhte Nutzerzahl, erhöhter Speicherbedarf, erhöhte Anzahl an Datenobjekten) angepasst werden kann.

Bei der vertikalen Skalierung, auch "Scale-up", werden dem aktuellen Rechner hierfür einfach weitere, leistungsfähigere Hardware-Komponenten (z. B. CPU, Speicher, Schnittstellen) hinzugefügt. Diese Form der Skalierung wird jedoch mit der Zeit meist sehr kostspielig, zudem ist irgendwann die physikalische Grenze des Systems erreicht. Bei der horizontalen Skalierung, auch "Scale-out", werden für mehr Leistung weitere Rechner zu einem Rechnernetz hinzugefügt und die Aufgaben, bzw. die erhöhte Last auf alle Rechner verteilt.

Unabhängig von der gewählten Methode, ist es wichtig, dass die Software in der neuen Skalierung nicht einfach nur funktioniert, sondern alle sich bietenden Vorteile nutzt. Wie skalierbar ein System ist, hängt zu großen Teilen von der gewählten Softwarearchitektur ab. Möchte man in der Zukunft möglichst flexibel bleiben, ist es besonders wichtig, keine starre und monolithische Architektur zu wählen, da diese meist nur mit großem Aufwand verändert werden kann. Dagegen lassen sich bei einer gewählten Microservice-Architektur gezielt einzelne Funktionen im Sinne eine Scale-outs anpassen.